Упорядник: Клюніна Н. В., Скирта В. С. Інформаційно-аналітичний бюлетень ІІ-IV етапи Всеукраїнської учнівської олімпіади з іноземних мов. 2012-2013 н р. – Суми: рвв соіппо, 2013. – 112 с. Рецензенти: Гиря О. О icon

Упорядник: Клюніна Н. В., Скирта В. С. Інформаційно-аналітичний бюлетень ІІ-IV етапи Всеукраїнської учнівської олімпіади з іноземних мов. 2012-2013 н р. – Суми: рвв соіппо, 2013. – 112 с. Рецензенти: Гиря О. О




НазваУпорядник: Клюніна Н. В., Скирта В. С. Інформаційно-аналітичний бюлетень ІІ-IV етапи Всеукраїнської учнівської олімпіади з іноземних мов. 2012-2013 н р. – Суми: рвв соіппо, 2013. – 112 с. Рецензенти: Гиря О. О
Сторінка9/14
Дата06.09.2013
Розмір1.64 Mb.
ТипДокументи
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ІІІ етап Всеукраїнської учнівської олімпіади

з німецької мови 2012-2013 н. рік.

10 Klasse

Leseverstehen max – 20 б. Читання

Lies den Text genau! Kreuze dann die Aussage, die dem Inhalt des Textes entspricht, auf dem Antwortbogen an.

Eine pfiffige Methode

„Da, seht euch an, wie der Urlaub draufgeht. Geschirr, Ge­schirr, dreimal am Tage Geschirr! Morgens müssen Tassen abge­waschen werden, abends müssen Tassen abgewaschen werden und tagsüber ein ganzer Berg Teller. Eine Katastrophe!"

„Ja", sagte Papa, „es ist wirklich schrecklich! Schade, dass sich die Ingenieure nichts Neues einfallen lassen! Ja, ja, die armen Frauen."

Papa seufzte tief und setzte sich aufs Sofa.

Mama sah, wie bequem er es sich gemacht hatte, und sagte: „Es hat keinen Sinn, herumzusitzen und heuchlerisch zu stöhnen! Es hat keinen Sinn, alles auf die Ingenieure abzuwälzen! Ich gebe euch beiden eine Frist. Bis zum Mittagessen habt ihr euch etwas ausgedacht, um mir diesen verdammten Abwasch zu erleichtern! Wer sich nichts einfallen läßt, bekommt nichts zu essen. Soll er hungern. Friz, das gilt auch für dich. Schreib es dir hinter die Ohren!" Ich setzte mich aufs Fensterbrett und sann darüber nach, was man tun könnte.

Zwei Stunden später erinnerte ich mich, in der Zeitung von ei­nem Fließband gelesen zu haben, und da fiel mir etwas recht Interessantes ein. Als es Mittagszeit war, Mama den Tisch deckte und wir alle Platz nahmen, sagte ich: „Also was ist, Papa? Hast du dir etwas ausgedacht?"

„Was soll ich mir ausgedacht haben?" fragte er.

„Na, etwas zum Geschirrwaschen", antwortete ich. „Sonst wird uns Mama nichts zu essen geben."

„Sie hat nur Spaß gemacht", meinte er.

Aber Mama sagte: „Ich mache keinen Spaß, ihr werdet es se­hen. Eine Schande! Kameradschaftlich ist das nicht: Ihr sitzt auf dem Fensterbrett, rasiert euch und hört Radio, während ich mir mein Leben damit verkürze, eure scheußlichen Tassen und Teller abzuwaschen."

„Schön", lenkte Papa ein, „wir werden uns etwas ausdenken. Zunächst her mit dem Mittagessen! Solche Dramen wegen ein paar Kleinigkeiten."

„Kleinigkeiten?" rief sie entrüstet. „Wunderbar, das muss man sagen. Wenn ich euch nichts zu essen gebe, werdet ihr ganz an­ders singen!"

Ich habe entsetzlichen Hunger und sagte: „Mama! Wenn Papa nichts eingefallen ist, mir ja. Alles in Ordnung, du brauchst dich nicht aufzuregen. Wir können essen."

Mama fragte: „Was hast du dir ausgedacht?"

„Etwas ganz Kluges."

„Lass hören!"

„Wieviel Teller wäschst du nach jedem Mittagessen ab?" „Drei."

„Dann freue dich", sagte ich, „jetzt wirst du nur einen Teller abwaschen müssen. Ich habe mir etwas Schlaues ausgedacht!" „Schieß los!"

„Aber zuerst wollen wir essen", sagte ich. „Beim Essen kann ich dann erzählen, ich habe schrecklichen Appetit." „Meinetwegen", sie seufzte, „dann essen wir eben." „Also?" Papa war neugierig.

„Das ist ganz einfach", sagte ich. „Hör zu, Mama, so wird es gemacht: Das Mittagessen ist fertig. Du stellst ein Gedeck hin, nur ein einziges Gedeck. Du füllst Suppe auf, nimmst am Tisch Platz, fängst an zu essen und sagst zu Papa: „Das Essen ist fertig!“

Papa wäscht sich die Hände, und währenddessen hast du die Suppe aufgegessen und füllst für Papa neu auf, in deinen Teller. Papa kommt herein und sagt zu mir: „Friz, essen! Geh dir die Hände waschen.“

Ich wasche mich. Du isst inzwischen Buletten vom flachen Tel­ler und Papa die Suppe. Wenn ich komme, ist Papa damit fertig. Nun esse ich die Suppe von seinem freien tiefen Teller, du legst unterdessen Papa Buletten auf deinen leeren flachen Teller. Ich esse Suppe, Papa Buletten und du Kompott aus dem Schüssel­chen.

Wenn Papa mit dem zweiten Gang fertig ist, habe ich meine Suppe aufgegessen. Jetzt mache ich mich an die Buletten, wäh­rend du inzwischen für Papa Kompott in dein Schüsselchen tust. Du bist nun mit dem Mittagessen fertig, nimmst den tiefen Teller und gehst in die Küche, um ihn dort abzuwaschen. Du wäschst al­so ab, Papa gibt mir Kompott in seinem Schüsselchen und bringt dir den leeren flachen Teller. Ich esse schnell das Kompott und trage schnell selbst das Schüsselchen in die Küche. Alles ist sehr einfach! Anstelle von drei Gedecken brauchst du nur eins abzuwa­schen. Hurra!"

„Hurra", sagte Mama, „nicht übel, aber unhygienisch.“

„Unsinn", widersprach ich, „wir sind doch eine Familie.“

„Wirklich eine pfiffige Methode", sagte Papa. „Aber du kannst sagen, was du willst, es ist bei weitem gemütlicher, zusammen zu essen und nicht in drei Etappen."

„Dafür hat es Mama leichter. Wir brauchen dreimal weniger Geschirr."

„Siehst du", meinte Papa nachdenklich, „ich glaube, ich habe mir auch etwas ausgedacht." „Erzähl", bat ich. „Red schon!", sagte Mama.

Papa stand auf, krempelte die Ärmel hoch und stellte das Ge­schirr zusammen. „Komm mit", befahl er, „ich zeige dir gleich meine einfache Methode. Sie besteht darin, dass wir beide allein jetzt das ganze Geschirr abwaschen."

Wir wuschen beide das ganze Geschirr ab. Zwar nur zwei Ge­decke, das dritte habe ich nämlich zerschlagen. Es passierte rein zufällig, denn ich musste die ganze Zeit daran denken, wie einfach Papas Methode ist.

Warum war ich nur nicht selbst drauf gekommen?


ІІІ етап Всеукраїнської учнівської олімпіади

з німецької мови 2012-2013 н. рік.

10 Klasse

Leseverstehen Читання

Kreuze die richtige Antwort a, b, c oder d an! Max – 20 Punkte

Eine Pfiffige Methode

  1. Warum war die Mutter unzufrieden?

    1. Sie wollte das Geschirr kaufen, aber sie hatte kein Geld;

    2. Das Geschirr war zerbrochen;

    3. Sie musste viel Geschirr abwaschen;

    4. Sie hatte Pech, weil sie das Geschirr nicht gekauft hat.

  2. Was hat die Mutter ihrem Sohn und Ehemann gegeben?

a) das Geld; b) die Tasche; c) die Frist; d) Regenschirm.

  1. Der Papa hat gesagt: … .

    1. dass er das Geschirr nicht abwaschen wird;

    2. dass er ein neues Geschirr kauft;

    3. dass er etwas zum Geschirrwaschen ausdenkt;

    4. dass er das Haus für immer verlässt.

  2. Was machten der Vater und der Sohn oft?

    1. sie gehen spazieren;

    2. sie hören Radio;

    3. sie schwimmen;

    4. sie besuchen das Theater.

  3. Wie viele Teller hat die Mutter nach jedem Mittagessen abgewaschen.

a)drei; b) zwei; c) vier; d) fünf.

  1. Papa war … .

a) böse; b) neugierig; c) taub; d) schmutzig.

  1. Was aß die Familie vom flachen Teller?

a) Suppe; b) Buletten; c) Schnitzel; d) Brei.

  1. Was hat die Mutter über die Idee des Sohnes gesagt?

    1. Das ist fantastisch;

    2. Das ist unhygienisch;

    3. Das ist eine tolle Idee;

    4. Ich habe auch daran gedacht.

  2. Welche einfache Methode hatte der Vater?

    1. Der Vater muss selbst das Geschirr abwaschen;

    2. Der Vater und der Sohn waschen das Geschirr zusammen ab;

    3. Die Mutter muss weiter das Geschirr abwaschen;

    4. Die Familie geht abends ins Restaurant, um zu Abend zu essen.

  3. Warum wurde das Geschirr zerschlagen?

    1. Weil der Vater sie zerschlagen wollte;

    2. Denn der Vater musste die ganze Zeit daran denken, wer das Geschirr abwaschen wird;

    3. Weil die Mutter geplant hat, sie zu zerschlagen;

    4. Es passierte rein zufällig.



ІІІ етап Всеукраїнської учнівської олімпіади

з німецької мови 2012-2013 н. рік

10 Klasse

Konversationsthemen


  1. Worüber streitet man oft in den Familien? Wie ist die Situation in deiner Familie? Äußere dich zu diesem Thema.



  1. Welche Alternativen zu dem Fernsehen gibt es? Wie ist deine Meinung?



  1. Warum sind in der letzen Zeit Serien sehr populär? Begründe deine Meinung?



  1. Warum kommen viele Menschen in den Circus? Begründe deine Meinung?



  1. Ist Auto ein Luxus oder ein Verkehrsmittel? Begründe deine Meinung?



  1. Warum sind viele Menschen Vegetarier? Möchtest du anfangen, dich vegetarisch zu ernähren? Äußere dich zu diesem Thema.



  1. Sind Tiere Balsam für die Kinderseele? Begründe deine Meinung.



  1. Warum verlassen viele Ukraine ihre Heimat? Was hältst du davon?



  1. Sitten und Bräuche des ukrainischen Volkes. Wie sehen sie aus? Was kannst du darüber erzählen?



  1. Ist es gut, wenn sich die Frauen mit der Politik beschäftigen? Möchtest du Politiker werden?



  1. Welche drei Bundesländer möchtest du am liebsten besuchen? Warum?



  1. Wer ist die wichtigste Person in deiner Familie? Warum? Erzähle darüber.



  1. Bist du ein Bücherwurm? Warum liest man heutzutage immer weniger Bücher? Wie ist deine Meinung?



  1. Erzähle über die letzten Nachrichten in der Ukraine und im Ausland.



  1. Vergleiche die Probleme der Jugendlichen in Deutschland und in der Ukraine.



  1. Ist es besser in Deutschland oder in Österreich zu leben? Äußere dich zu diesem Thema.



  1. Ist es immer gut, Nachhilfestunden zu haben? Begründe deine Meinung.



  1. Vergleiche der Staatsaufbau von Deutschland und von der Ukraine.



  1. Erzähle über deinen letzten Besuch in den Zoo.



  1. Hast du ein Vorbild? Wie heißt er? Welche Eigenschaften und Charakter hat er? Warum müssen die Menschen dem Vorbild nachahmen?



Die Weihnachtspalme

Hörverstehen 11 Klasse

аудіювання


In einem warmen Land, wo im Winter nie Schnee liegt, wuchs eine kleine Palme. Sie hatte einen Freund, den Storch Langbein. Jedes Jahr im Herbst kam er aus dem Norden und erzählte ihr Geschichten von bunten Bäumen, saftigen Wiesen und grü­nen Fröschen. Einmal wurde es Winter und Langbein kam nicht. Die Palme wartete ein ganzes Jahr. Im Winter kamen die Störche wieder und wirklich, da war auch ihr Freund Langbein. „Stell dir vor, kleine Palme, ich hatte mir den Flügel gebrochen. Nun konnte ich nicht nach Süden fliegen. Ein Junge fand mich auf der Wiese. Er ver­band meinen Flügel und fütterte mich den ganzen Winter lang. Die Kinder spielten mit mir und einmal durfte ich sogar mit ins Haus.“ „Oh“, wunderte sich die kleine Palme. „Und wie sah es da aus?“

Langbeins Augen wurden ganz träumerisch: „Wunderschön. Überall standen Kerzen, auf dem Tisch lag ein Kranz aus Tannenzweigen. Ein Mann spielte Klavier und alle sangen leise Lieder. Aber das Schönste war die Tanne. Sie stand in der Ecke des Zimmers. An ihr hingen lauter bunte glänzende Kugeln und auf allen Zweigen brann­ten Kerzen. Das elektrische Licht war ausgeschaltet. Nur der Baum leuchtete. Unter ihm lagen Geschenke. Und als die Kinder die Geschenke auspackten, lachten sie und sprangen vor Freude im Zimmer herum.“

In dieser Nacht konnte die kleine Palme nicht einschlafen. Sie musste immer wieder an den schönen leuchtenden Baum denken. Alle bewundern ihn. Nun hatte sie nur noch einen Wunsch: Sie wollte auch so ein geschmückter Baum sein.

Jussuf, in dessen Garten die kleine Palme wuchs, war Deutschlehrer. Schon lange schrieb er sich mit Bernd, einem Lehrer aus Deutschland. Dieses Jahr im Dezember kam Bernd Jussuf besuchen. Besonders gut gefiel ihm Jussufs Garten und am besten die kleine Palme.

Da sagte Jussuf: „Ich schenke dir die Palme. Nimm sie mit nach Deutschland. Sie wird dich immer an mein warmes, schönes Land erinnern.“ Dann grub er die kleine Palme aus und pflanzte sie in einen Topf. Eines Morgens war Bernd traurig. „Heute ist Weihnachten. Ich war Weihnachten noch nie von zu Hause weg.“

Da fiel sein Blick auf die kleine Palme im Topf. „Das ist es!“ rief Bernd. „Ich lade euch heute Abend zur Weihnachtsfeier ein!“

Am Abend gingen Jussuf und seine Frau Damira zu Bernd. Im Zimmer war es fast dunkel. In der Ecke stand die kleine Palme, über und über mit glänzenden Papiersternen und Äpfeln geschmückt.

Auf ihren Blättern standen Kerzen. Unter der Palme lagen Geschenke für Jussuf und Damira. Und Bernd strahlte.

Die kleine Palme flog mit nach Deutschland. Jedes Jahr zu Weihnachten schmückte Bernd nun seine Palme. Er sagte: „Das ist der schönste Weihnachtsbaum in ganz Deutschland.“

Darauf war die Palme mächtig stolz.


Die Weihnachtspalme

Hörverstehen 11 Klasse

аудіювання


ІІ. Прослухати текст другий раз, визначити правильну відповідь (А, В oder С)

1. Wo wuchs eine kleine Palme?

  1. im Land, wo immer Schnee liegt

  2. in einem warmen Land

  3. in einem Land, wo der Herbst immer schön ist

2. Die Palme hatte…

  1. viele Freunde.

  2. einen Freund.

  3. einige Verwandte.

3. Warum konnte der Storch Langbein nicht fliegen?

  1. weil er sich den Flügel gebrochen hatte

  2. weil er keinen Wunsch gehabt hatte

  3. weil die Kinder mit ihm gespielt hatten

4. Warum ist der Storch Langbein dem Jungen dankbar?

  1. weil der Junge ihn zwei Jahre fütterte

  2. weil der Junge seinen Flügel verband

  3. weil der Junge mit ihm jeden Abend spielte

5. Langbeins Augen wurden …

  1. traurig

  2. träumerisch

  3. blau

6. Wo stand die Tanne?

  1. in der Küche

  2. im Badezimmer

  3. in der Ecke des Zimmers

7. Warum konnte die kleine Palme in der Nacht nicht einschlafen?

  1. weil im Garten noch eine Palme wuchs

  2. weil sie immer wieder an den schönen Baum denken musste

  3. weil die Palme sehr schlecht geschmückt wurde

8. Was war Jussuf von Beruf?

  1. Übersetzer

  2. Dolmetscher

  3. Deutschlehrer

9. Wann gingen Jussuf und Damira zu Besuch zu Bernd?

  1. am 31 Dezember

  2. am Abend

  3. zwei Tage vor Weihnachten

10. Was lag unter der Palme?

  1. Äpfel

  2. Geschenke

  3. Papiersterne



Die Weihnachtspalme

Hörverstehen 11Klasse

аудіювання

I. Поставити знак «+», якщо речення відповідає змісту прослуханого тексту, і знак «-», якщо не відповідає.


  1. Die Palme wächst in einem warmen Land.

  2. Der Storch Langbein erzählt ihr interessante Geschichten.

  3. Einmal kann der Storch nicht nach Süden fliegen.

  4. Der Storch lebt mit seiner Frau in einem Nest.

  5. Bernd und Jussuf sind Brieffreunde.

  6. Bernd besucht Jussuf jedes Jahr.

  7. Jussuf hat einen schönen Garten.

  8. Jussuf und Damira freuen sich sehr über die Geschenke.

  9. Die Palme fliegt mit Bernd nach Österreich.

  10. Der Storch Langbein kommt nun jeden Winter zu Bernds Haus.


Schriftlicher Ausdruck

11 Klasse

Письмова творча робота


Schreiben Sie Ihrem deutschen Freund einen Brief. In diesem Brief schreiben Sie ihm über Ihre Träume.

Schreiben Sie:

  • welche Träume haben Sie oft?

  • können Ihre Träume in Erfüllung gehen? Wie oft gehen sie in Erfüllung?

  • wozu brauhen Sie die Träume?

  • was würden Sie mit einer Million Euro machen?


Schreiben Sie etwa 200 Wörter. Vergessen Sie das Datum und die Grußformel nicht.

ІІІ етап Всеукраїнської учнівської олімпіади

з німецької мови 2012-2013 н. рік.

11 Klasse

Leseverstehen max – 20 б. Читання

Lies den Text genau! Kreuze dann die Aussage, die dem Inhalt des Textes entspricht, auf dem Antwortbogen an.

Der Indianer und der Yankee

In ein kleines indianisches Dorf in Mexiko kam ein Amerika­ner, der das Land kennenlernen wollte. Er erblickte einen India­ner, der nach der Arbeit auf dem Feld vor seiner Hütte saß und Körbe flocht. So verdiente er sich noch etwas Geld. Seine Körbe sahen besonders schön aus. Den Bast hatte er vorher gefärbt, und ein fertiges Körbchen sah wie mit Figuren, Ornamenten, Blumen und Tieren bedeckt aus.

Der Indianer arbeitete beinahe einen Tag an jedem Körbchen, verlangte auf dem Markt aber nie mehr als fünfzig Centavos.

Der Indianer hockte vor seiner Hütte auf dem Erdboden und flocht die Körbchen. Der Amerikaner fragte: „Was kostet so ein Körbchen?"

„Fünfzig Centavos, Senor", antwortete der Indianer.

„Gut, ich kaufe eines. Ich weiß schon, wem ich damit eine Freude machen kann." Sofort dachte er aber an Geschäfte. Er fragte: „Was kostet das Stück, wenn ich dir zehn Körbe abkaufe?"

Der Indianer dachte eine Weile nach und sagte: „Dann kostet das Stück fünfundvierzig Centavos."

„Und wenn ich hundert kaufe?"

„Dann vierzig Centavos."

Der Amerikaner kaufte vierzehn Körbchen. Das war alles, was der Indianer auf Vorrat hatte. Bald reiste der Amerikaner zurück nach New York. Und als er wieder mittendrin in seinen Geschäf­ten war, dachte er an die Körbchen.

Er ging zu einem Schokoladengroßhändler und sagte zu ihm: „Ich kann Ihnen hier ein Körbchen anbieten, das man als sehr ori­ginelle Geschenkpackung für feine Schokolade verwenden kann."

Der Schokoladenhändler besah das Körbchen mit Interesse, dann sagte er: „Ich zahle zwei und einen halben Dollar für das Stück." Der Mexikoreisende rechnete nach. Der Indianer hatte ihm das Stück für vierzig Centavos angeboten. Das waren zwanzig Cent. Und er verkaufte das Stück für zwei und einen halben Dol­lar. Dadurch verdiente er am Stück zwei Dollar, dreißig Cent oder ungefähr 1200 Prozent. „Ich denke, ich kann es für diesen Preis verkaufen", sagte er und der Händler antwortete: „Aber unter ei­ner wichtigen Bedingung. Sie müssen mir fünftausend Stück die­ser Körbchen liefern. Weniger hat das für mich gar keinen Wert."

„Gut", sagte der „Mexikokenner". Damit hatte er rund zwölf­tausend Dollar verdient. Von diesem Betrag gingen nur die Ko­sten für die Reise ab und der Transport bis zur nächsten Bahnsta­tion.

Er reiste sofort zurück nach Mexiko und suchte den Indianer auf. „Ich habe ein großes Geschäft für dich", sagte der Amerika­ner. „Kannst du fünftausend dieser Körbchen anfertigen?"

„Ja, das kann ich. Soviel, wie Sie haben wollen. Es dauert aber eine Zeit. Der Bast muss vorsichtig behandelt werden, das kostet Zeit. Aber ich kann so viele Körbchen machen, wie Sie wollen."

Der Amerikaner dachte: Der Indianer wird außer sich vor Freude sein. Aber der Indianer regte sich nicht auf. Er flocht ruhig weiter an seinem Körbchen, das er gerade in den Händen hatte. Der Amerikaner wollte mehr verdienen. Er sagte zu sich: Bei ei­nem so großen Auftrag wird der Indianer noch etwas weniger ver­langen.

„Du hast mir gesagt, wenn ich hundert Stück bestelle, ver­kaufst du mir das Körbchen für vierzig Centavos."

„Ja, das habe ich gesagt", bestätigte der Indianer.

„Gut dann", redete der Amerikaner weiter, „aber du hast mir nicht gesagt, wieviel ein Körbchen kostet, wenn ich tausend Stück bestelle."

„Sie haben mich nicht gefragt, Senor."

„Das ist richtig. Aber ich möchte dich jetzt nach dem Preis für das Stück fragen, wenn ich tausend Stück bestelle und wenn ich fünftausend Stück bestelle."

Der Indianer unterbrach jetzt seine Arbeit, um nachzurechnen. Nach einer Weile sagte er: „Das ist zuviel, das kann ich so schnell nicht ausrechnen. Das muss ich mir gut überlegen. Ich werde es Ihnen morgen sagen."

Der Amerikaner kam am nächsten Morgen zum Indianer, um den neuen Preis zu hören. Er fragte: „Hast du den Preis für tau­send und für fünftausend Stück ausgerechnet?"

„Ja, das habe ich, Senor. Und ich habe mir viel Sorgen ge­macht, um Sie nicht zu betrügen. Der Preis ist ganz genau ausge­rechnet. Also wenn ich tausend Stück machen soll, dann kostet das Stück zwei Pesos, und wenn ich fünftausend Stück machen soll, dann kostet das Stück vier Pesos."

Der Amerikaner dachte: Ich habe ihn nicht richtig verstanden.

„Aber du hast mir doch gesagt, wenn ich hundert nehme, ko­stet das Stück vierzig Centavos."

„Das ist auch die Wahrheit. Ich verkaufe Ihnen hundert, und jedes Stück kostet vierzig Centavos." Der Indianer blieb sehr ruhig.

„Senor, Sie müssen doch selbst verstehen, dass ich mit tausend Stück viel mehr Arbeit habe als mit hundert, und mit fünftausend noch mehr, das ist allen vernünftigen Menschen klar. Ich brauche, viel mehr Bast. Der Bast liegt nicht gleich fertig da. Der muss gut getrocknet werden. Und wenn ich so viele Tausend Körbchen ma­chen soll, was wird denn dann aus meinem Maisfeld und aus mei­nem Vieh? Und dann müssen mir meine Söhne, meine Brüder und meine Neffen und Onkel helfen. Was wird denn da aus ihren Maisfeldern und aus ihrem Vieh? Das wird dann alles sehr teuer. Ich habe gedacht, so billig als möglich. Aber das ist mein letztes Wort, Senor, zwei Pesos das Stück bei tausend und vier Pesos das Stück bei fünftausend."

Statt 1200% nur 25% Gewinn. Das war dem Amerikaner zu wenig. Voller Wut kehrte er nach New York zurück, und alles, was er zu dem Schokoladenhändler sagte, war: „Mit den Mexika­nern kann man keine Geschäfte machen“.

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