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Методичні вказівки з курсу країнознавства німецької мови " Verfassung und Staatlicher Aufbau der brd" Для спеціальності




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НазваМетодичні вказівки з курсу країнознавства німецької мови " Verfassung und Staatlicher Aufbau der brd" Для спеціальності
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Дата02.11.2012
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ТипМетодичні вказівки
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Міністерство освіти і науки України

Херсонський педагогічний університет

Кафедра німецької мови


Л.А. Ковбасюк


Методичні вказівки з курсу країнознавства німецької мови


Verfassung und Staatlicher Aufbau der BRD”


Для спеціальності

7.010103 ПМСО. Німецька мова і література

та англійська мова та література.


Херсон- 2003

Рекомендовано до видання вченою радою Херсонського державного універ­ситету (Протокол № від 4 від 3.03.03. )


Методичні вказівки обговорено на засіданні кафедри німецької мови (Прото­кол № 1 від 23.09.02.)


Схвалено науково-методичною радою університету (Протокол № 2 від 12.02.03.)


Укладач:

Ковбасюк Л.А. – викладач


Рецензенти:

Ілл’іна А.М. – кандидат філологічних наук, доцент


Ткаченко Л.Л. - кандидат філологічних наук, доцент


Ковбасюк Л.А. Методичні вказівки з курсу країнознавства німецької мови “Verfassung und Staatlicher Aufbau der BRD”: Методичне видання. – Херсон: Херсон: видавництво ХДУ, 2003. -


ISBN 966-630-137-6


Для спеціальності 7.010103 ПМСО. Німецька мова і література

та англійська мова та література


ISBN 966-630-137-6


© Ковбасюк Л.А., 2003

© ХДУ, 2003

INHALTSVERZEICHNIS




Vorwort................................................................................................................

1. Das Grundgesetz..............................................................................................

1.1. Grundrechte...............................................................................................

1.2. Menschenrechte..........................................................................................


2. Nationale Symbole..........................................................................................

2.1. Die deutsche Nationalhymne......................................................................

2.2. Die Fahne....................................................................................................

2.3. Das Staatswappen.......................................................................................

3. Der staatliche Aufbau......................................................................................

3.1. Der Bundespräsident..................................................................................

3.2. Der Bundestag............................................................................................

3.3. Der Bundesrat.............................................................................................

3.4. Die Bundesregierung..................................................................................

3.5. Das Bundesverfassungsgericht...................................................................


4. Parteien in der Bundesrepublik Deutschland..................................................

4.1. Die Partei und ihre Aufgaben.....................................................................

4.2. Der heutige Zustand des Parteiensystems..................................................

Literaturverzeichnis............................................................................................




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VORWORT


Wissen Sie, wann die deutsche Verfassung angenommen wurde? Welche Grundrechte garantiert das Grundgesetz? Welche Geschichte haben die deutschen Nationalsymbole? Wer ist in der BRD für die Gesetzgebung verantwortlich? Dies sind nur einiege Fragen, die in diesem Überblick der Verfassung und des staatlichen Aufbaus der BRD beantwortet werden.

Dargestellt werden in diesem Lehrmittel das Grundgesetz und seine wichtigsten Artikel, die Nationalsymbole und ihre Geschichte, der staatliche Aufbau der BRD, das Parteiensystem und die wichtigsten Parteien im heutigen Deutschland. Der Blick in diese Fragen gibt eine gute Möglichkeit, die Bundesrepublik besser kennen zu lernen.

Das Ziel dieses Lehrmittels besteht darin, solche Kenntnisse zu geben, mit deren Hilfe Sie die parlamentarische Demokratie in Deutschalnd richtig beurteilen werden.


^ 1. DAS GRUNDGESETZ – DIE VERFASSUNG DER BRD

Die Verfassung für die Bundesrepublik Deutschland wurde am 23.05.1949 vom Parlamentarischen Rat mit 53 gegen 12 Stimmen angenommen und ausgerufen. Zuvor war sie von den Siegermächten genehmigt worden. Am 24.05.1949 trat sie in Teilen von Deutschland in Kraft. Seit 1957 ist das Grundgesetz auch im Saarland rechtskräftig. Gedacht war das Grundgesetz nicht als endgültige Verfassung, sondern als Provisorium. Das deutsche Volk blieb aufgefordert, „in freier Selbstbestimung die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden“.

Das Wiedervereinigungsgebot des Grundgesetzes wurde 1990 erfüllt. Auf der Grundlage des Einigungsvertrags, der den Beitritt der DDR zur BRD regelte, wurden Präambel und Schlussartikel des Grundgesetzes neu gefasst. Seit 03.10.1990 gilt das Grundgesetz auch in Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Teilen von Ostberlin, d.h. für das ganze Deutschland.

Das Grundgesetz ist in 14 Abschnitte und 1 Präambel gegliedert.

Präambel

Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtiges Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses grundgesetz gegeben.

Die Deutschen in den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen, haben in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlandsvollendet. Damit gilt dieses Grundgesetz für das gesamte Deutsche Volk.

Die 14 Abschnitte lauten:

  1. Dei Grundrechte.

  2. Der Bund und die Länder.

  3. Der Bundestag.

  4. Der Bundesrat.

  5. Der Bundespräsident.

  6. Die Bundesregierung.

  7. Die Gesetzgebung des Bundes.

  8. Die Ausführung der Bundesgesetze und die Bundesverwaltung. VIII a. Gemeinschaftsaufgaben.

  9. Die Rechtsprechung

  10. Das Finanzwesen. Xa. Verteidigungsfall

  11. Űbergangs- und Schlußbestimmungen



1.1. Grundrechte

An erster Stelle des Grundgesetzes steht der Grundrechtenkatalog (insgesamt 19 Artikel) mit der Verpflichtung des Staates, die Würde des Menschen zu achten und zu schützen:

Artikel 1. Menschenwürde; Grundrechtsbindung der staatlichen Gewalt

  1. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

  2. Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unverletzlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

  3. Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht


Ergänzt wird diese Garantie durch das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit. Es verleiht umfassenden Schutz gegen rechtswidrige Eingriffe des Staates. Auf die Achtung der Menschenwürde und das Recht auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit können sich Deutsche und Ausländer gleichermassen berufen. Zu den klassische Freiheitsrechten, die das Grundgesetz aufführt, gehören: 1) Freiheit der Person und Recht aud Leben (Artikel 2); 2) Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit (Artikel 4); 3) Meinungs-, Informations-, Pressefreiheit; Kunst und Wisseschaft (Artikel 5); 4) Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13); 5) Gewährleistung des Eigentums (Artikel 14).


Artikel 2. Allgemeine Handlungsfreiheit; Freiheit der Personen; Recht auf Leben

  1. Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt, und nicht gegen die verfassungsmässige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

  2. Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur aufgrund eines Gesetzes eingegriffen werden.

Artikel 4. Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit 

  1. Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

  2. Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

  3. Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.

Artikel 5. Meinungs-, Informations-, Pressefreiheit; Kunst und Wissenschaft

  1. Jeder hat das Recht, seine Meinungen in Wort, Schrift und Bild frei zu äussern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

  2. Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

  3. ^ Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treu zur Verfassung.

Die Grundrechte befassen sich auch mit dem Schutz und der Garantie von sozialen gemeinschaften wie Ehe, Familie, Kirche, Schule (Artikel 6, 7).

Die Bürgerrechte, die im Gegensatz zu den oben genannten Rechten nur für dei deutsche Staatsangehörige gelten, betreffen vorwiegend die eigentlichen politschen Mitwirkungsrechte und die freie berufliche Betätigung. Im Kern zählen hierzu: die Versammlungsfreiheit (Artikel 8); das Recht, Vereine und Gesellschaften zu gründen(Artikel 9); die Freizügigkeit im Bundesgebiet (Artikel 11); die Freiheit der Berufswahl und Berufsausübung (Artikel 12); das Verbot der Auslieferung (Artikel 16).

Artikel 8. Versammlungsfreiheit 

  1. Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.

  2. Für Versammlungen unter freiem Himmel kann dieses Recht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes beschränkt werden.
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