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Zur rolle der zweisprachigen kommunikation im translationsprozess




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НазваZur rolle der zweisprachigen kommunikation im translationsprozess
Дата01.03.2014
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ZUR ROLLE DER ZWEISPRACHIGEN KOMMUNIKATION IM TRANSLATIONSPROZESS


O.M. Bilous


Der Umstand, dass die Sprache unmittelbarer Ausdruck des Gedankens ist, macht den Inhalt des von ihr Ausgedrückten im Rahmen der zweisprachigen Kommunikation allgemeingültig. Denn der Gedanke widerspiegelt objektive Dinge und Vorgänge, d.h. er ist ein konkretes Abbild der ausser uns existierenden Wirklichkeit.

Die Auflösung der Verschiedenheit in der zwischensprachigen Kommunikation ist eben eine der wichtigsten Aufgaben der Translation.

Die Hauptaufgabe des Translators besteht darin, den Sinn und das Bild des ausgangssprachlichen Originals (AS) mit gleichwertigen Mitteln der Zielsprache (ZS) wiederzugeben, und zwar ausgehend vom Kontext, weil eine dialektische Wechselwirkung zwischen dem Teil und dem Ganzen besteht. Das gilt gleichermassen für schöngeistige und wissenschaftliche Literatur, für die Quellentexte verschiedener Stile. Auf diesem Fundament entstand die ukrainische Translationstheorie, die sich in der Gegenwartsepoche immer mehr durchsetzt und die hohe Kunst der Transformation auf eine neue Stufe hebt.

Die Translation ist als Bestandteil des Kommunikationsaktes einzuschätzen. Denn die Translation ist – linguistisch gesehen – nicht eine Erscheinung der Sprache selbst (langue), sondern der Rede (parole). Daher ist es erforderlich, die Transformation als eine Aktualisierung Sieh:1,51 der durch die Sprachsysteme gegebenen Mittel zum Zwecke der Kommunikation zu untersuchen. In der sprachlichen Kommunikation, deren sich die Menschen bedienen und in deren Bereich auch die Translation gehört, wirken nicht nur rein linguistische Faktoren wie z.B. die Beziehungen der Zeichen untereineander. Neben der Zeichen – Zeichen – Relation steht die Zeichen – Objekt – Relation und die Zeichen – Abbild – Relation Sieh:2,262. Die Beziehungen zwischen dem Objekt bzw. dem Abbild und dem Zeichen können aus erkenntnistheoretischer Grundlage behandelt werden, indem das Verhältnis zwischen Objekt, Abbildung und Zeichen geklärt wird. Dabei lassen sich semantisch-differentielle Merkmale ermiteln, die in bezug auf die objektive Realität und deren Widerspiegelung im Bewusstsein des Translators interpretiert werden können Sieh: 3,12.

In der Lexik der Ausgangssprache und ihrer Wiedergabe in der Zielsprache drücken sich gesellschaftliche Begriffe und Verallgemeinerungen aus, in den Bedeutungen von Wörtern und Wendungen sind auch die qualitativen und quantitativen Wertungen, wie sie die Völker von verschiedenen Nationen vornehmen, aufgehoben. So schafft die Untersuchung der Translationsqualität, der Besonderheiten ihrer Textinterpretation, ihrer Strukturen und Veränderungen, theoretische und praktische Grundlagen für die wirkungsvolle Verwendung der Sprache in verschiedenen Sphären des gesellschaftlichen Lebens, darunter auch in allen funktionalen Stilen. Unser Wissen von der Sprache, von der Rolle der Translation in der Gegenwartsepoche bei der Bewusstseins- und Überzeugungsbildung, von den Beziehungen zwischen den Völkern, von den Beziehungen zwischen Wort und Wirklichkeit, Sprache und Denken, kann zur Verbesserung der sprachlichen Fähigkeiten, der translatorischen Qualifikation oder der kommunikativen Leistungen im allgemeinen beitragen. Die heutige Entwicklung neuer zwischenstaatlicher und zwischenmenschlicher Beziehungen bringt auch neue kommunikative Bedürfnisse hervor.

Probleme der Translationskunde werden auch durch zahlreiche Aspekte der sprachlichen Kommunikation berührt und geprägt, sowie auch gesellschaftliche Prozesse in vielfältiger Weise vermittelt. Daraus ergibt sich für die Translationskunde als auch für die gesamte Sprachwissenschaft die Aufgabe, sich verstärkt dem Zusammenhang von sprachlicher bzw. zweisprachlicher Kommunikatin und Gesellschaft zuzuwenden. In mehrfacher Hinsicht ist dies eine durchaus neue Aufgabe, neu sowohl hinsichtlich der Komplexität der zu erforschenden Prozesse als auch hinsichtlich der Anforderungen, die die Lösung der praktischen Aufgaben an das theoretische Niveau der Forschung stellt. Denn die Bedeutung der Kommunikation und der Sprache kann nicht unter einem begrenzten Blickwinkel verstanden werden.

Auf Grund des Charakters ihres Forschungsobjekts hat die Sprache einerseits und die Translationskunde andererseits auch ihre Spezifik, spezifische Beziehungen zu einigen Naturwissenschaften.

Die Sprache ist das wichtigste und grundlegende Kommunikationsmittel der menschlichen Gesellschaft. Gleichzeitig wird die Sprache zum Träger der bewussten Verallgemeinerung der Wirklichkeit durch den Menschen, zu einem wichtigen Instrument bei der Entwicklung und Vervollkommnung des Menschen und der Gesellschaft. Denn jede Gesellschaft bedarf der sprachlichen Kommunikation als einer vielschichtigen und differenzierten Sphäre der Planung und Realisierung kollektiver und individueller menschlicher Tätigkeit als einer Sphäre der Realisierung von gesellschaftlichen Beziehungen und der Vermittlung zwischen individuellem und gesellschftlichem Bewusstsein. In der sprachlichen Kommunikatioin bedienen sich die Menschen der Sprache und der Translation als eines Instruments, das die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen fixiert, objektiviert und mittelbar macht. Daraus ergibt sich, daß der bestimmte Einfluss der Praxis auf die Erkenntnis der Zusammenhänge von Gesellschaft, Kommunikation und Sprache ausserordentlich vielschichtig ist und nahezu alle Bereiche des menschlichen Lebens umfasst Sieh:4,17; 5,10; 6,33-43; 7,5-19 .

Der eigentliche Inhalt der Translationskunde als Teildisziplin muss für sie darin bestehen, dass die Translation gemeinsam mit anderen Disziplinen die in der Gesellschaft auftretenden neuen komplexen Entwicklungsprobleme aufgreift, theoretisch verallgemeinert und objektive Grundlagen für ihre Lösung bereitstellt. Deshalb muss unsere Beschäftigung mit der sprachlichen Kommunikation, die zusammen mit der Sprache immer Bestandteil einer historisch-konkreten gesellschaftlichen Praxis ist, auf das Ziel gerichtet sein, die Probleme der zweisprachlichen Kommunikation und ihrer Gesetzmässigkeiten in der Gegenwartsepoche besser zu erkennen. Gemeint sind allgemeine Funktionen, Formen und Strukturen des kommunikativen Verkehrs. Die Lösung vieler theoretischer und praktischer Aufgaben (z.B.: Optimierung der zweisprachlichen Kommunikation, Wirksamkeit des Rezeptionsprozesses, Dialektik des intersprachlichen bzw. interliterarischen Verkehrs, Systemhaftigkeit von verschiedenen Phasen der Rezeption in bezug auf drei Richtungen – a) das Ausgangs, - d.h. das erkennende Stadium; b) das mittlere, d.h. das erkannte Stadium; c) das endliche, d.h. das resultierende Stadium Sieh:8,9-12 wird dadurch bestimmt bzw. mitbestimmt, wie es den Forschern gelingt, eine ungewöhnlich grosse Komplexität des Zusammenhangs von linguistischer, literaturwissenschaftlicher, kultureller und intersprachlicher Kommunikation (z.B.: Spezifik der qualitativen und quantitativen Veränderungen, generelle Entwicklungslinien der Gesamtrezeption von zwei Grössen: a) intersprachliche bzw. interliterarische Beziehungen; b) Niveau der Rezeptionsfähigkeit – Aufnahme, Bewertung, Interpretation) ganz besonders in der Gegenwartsepoche schrittweise meistern zu lernen. Dies ist eine durchaus bedeutungsvolle Aufgabenstellung. Sie bestimmt in grossem Masse die Qualität der zweisprachlichen Kommunikation (darunter auch die Qualität der Literaturrezeption, die Eigenart des geistigen Verkehrs zwischen den Völkern im internationalen Maßstab sowie auch die Einwirkung der Translation auf den künstlerischen Prozess). Der Verlauf solcher Prozesse kann aber über ihre sprachlich - kommunikative Vermittlung beschleunigt oder verlangsamt werden. Es geht darum, bestimmte Zusammenhänge aufzudecken, die bei der Optimierung der sprachlichen Kommunikation bzw. der Transformation zu beachten sind.

Deshalb ist es für die Aktualität der behandelten Problematik notwendig, jene Faktoren zu erkennen, die die Wirksamkeit der Herausbildung des Bewusstseins bei der heranwachsenden Generation beeinflussen, und aus dieser Erkenntnis objektive Schlussfolgerungen für die Gestaltung der Kommunikation zu ziehen. Unter diesen Bedingungen wurde der Faktor z.B. der Wechselwirkung von nationalen Literaturen zu einer der wesentlichen Gesetzmässigkeiten des geistigen Verkehrs zwischen den Völkern der Welt. Die Translation als die höchste Phase der Rezeption ist vom dialektischen Standpunkt ausgehend eine internationale Erscheinung.

Aus dem Gesagten geht hervor, dass es auf den verschiedenen Klassifizierungsebenen zu den verschiedensten Gruppierungen kommt und andererseits die bekannten Strukturphasen der Rezeption durch die verschiedenartigen Merkmalbündel gekennzeichnet sind, die nicht ohne Einfluss der Translation auf die primäre Äusserung der vermittelten Kommunikationsereignisse und ihre sprachliche Gestaltung (AS = ZS) bleiben können. Es handelt sich um eine vertiefte, komplexe Erfassung der vom Kontext herausgestellten Rolle der Translation im Werdegang z.B. der Wechselseitigkeit und Bereicherung von Kulturen verschiedener Völker Sieh:10,9-17, um eine wichtige Grundfunktion der Massenkommunikation, die in den Dienst der internatinalen Kulturgemeinschaft gestellt wird.

Alle Strukturphasen der Rezeption sind nicht ohne Bedeutung: sie haben spezifische Aufgaben im Kommunikationsprozess zu erfüllen. Es ist damit nicht zu viel gesagt worden, wenn die Widerspiegelung der kommunikativen Planung und Handlung als „Kommunikationsstrategie“ bezeichnet wird. Diese Kommunikationsstrategie, wie es bei Wolfdietrich Hartung heißt, „ist immer auf den Empfänger ausgerichtet“Hartung 1974:293. Solche Argumente und Erfahrungswerte für die Wirkung der Kommunikation ergeben sich z.B. a) in bezug auf qualitative Veränderungen direkten Charakters (Rezeption: Aufnahme, Bewertung, Textinterpretation bzw. Translation); b) in bezug auf quantitative Veränderungen vorwegnehmender Einschätzung (Rezeption: Information als ein einzelnes Kommunikationsereignis. Die Auswahl der kommunikativen Strategie erfolgt – entsprechend den Äusserungen der zielgerichteten, d.h. der programmierten Kommunikationssituation – für jedes beabsichtigte Vermittlungsereignis (Aufnahme eines Werkes in bezug auf allgemeine Information, kritische Einschätzung, Übersetzung des ausgewählten Werkes in der Zielsprache). Sie hat zum Ziel, den Empfänger zu informieren, ihn von einer Seite zu überzeugen, ihm einen Sachverhalt zu erklären bzw. zu konsultieren, ihm – wie erwünscht im Lichte der Dialektik des Allgemeinen und Besonderen, des Internationalen und Nationalen – Wissen über diese oder jene rezipierende Erscheinung zu vermitteln. Mit anderen Worten gesagt: diese Kommunikationsstrategie bestimmt das eigentliche Wesen der Rezeption; sie weist auf ihre programmierte Bedeutsamkeit. Es ist in der Tat eine Fülle von Bedingungen, die bei den – hierarchisch geordneten, komplizierten, rezeptiven – Gegebenheiten unbedingt berücksichtigt werden müssen.

Im Zusammenhang mit den Zielen kommunikativer Handlungen ist darauf hinzuweisen, dass die Tätigkeit des Übersetzers bzw. Dolmetschers eine hierarchische Kommunikationsstruktur hat.

Alle Komponente der Kommunikationseinheit als einer Konzeption stehen in bestimmten Beziehungen zum Kern der übersetzerischen Problematik, d.h. der Translationsarbeit aus der Ausgangssprache (AS) in die Zielsprache (ZS), zueinander. In dieser Verschmelzung wird möglichst konsequent das Prinzip der funktionalen Betrachtung eingehalten. Die Translation als Vorgang ist zweifelsohne stilbezogen. Denn in allen funktionalen Stilen (1. Stil des öffentlichen Verkehrs; 2. Stil der Wissenschaft; 3. Stil der Publizistik bzw. der Presse; 4. Stil des Alltagsverkehrs; 5. Stil der schöngeistigen Literatur), Genres und Textarten begegnet man stilistischen Besonderheiten, die in dem angegebenen Stil als eine bestimmte Norm sind. Damit der Sprecher bzw. der Redner am treffendsten seine Gedanken und seine Information sprachlich – zeitlich gerichtet – in einem Monolog oder Zweigespräch gestalten kann, muss er eine mannigfaltige stil- und situationsgerechte Wahl unter den funktional verwandten Mitteln und Äusserungen (Monolog, Dialog, Gruppengespräch, Telefongespräch, Ansprache, Vortrag, Theateraufführung, Filmvorführung, Hörfunksendung, Fernsehsendung, Briefwechsel usw.) treffen. Es gibt, wie unsere Ausführungen zeigen, jene Faktoren im Prozess des Sprachverstehens, der Wahrnahmung (von Sprachzeichen), der Dekorierung (von Zeichenreihen) und der individuellen Interpretation (von Zeichen der Zielsprache), d.h. der translatorischen Äusserung, die aus der aktuellen Kommunikationssituation bzw. aus den kommunikativen Teilzielen hervorgehen (z.B. zeitliche, soziale Gegebenheiten, produktive Kommunikatinsintention, programmierte Kontrollergebnisse u.a.m.).

Im Zusammenhang mit den Zielen der translatorischen Arbeit, d.h. mit den Zielen der kommunikativen Handlung, ist darauf hinzuweisen, dass es auch mehrere Faktoren rezeptiven Charakters gibt, die im Bewusstsein des Kommunikationsempfängers (Übersetzer, Dolmetscher, Hörer, Leser) l a t e n t vorhanden sind und durch die konkreten Kommunikationshandlungen stimuliert und in entsprechender Art und Weise aktiviert werden (z.B. Sprachkenntnisse, Fachkenntnisse, individuelle Fähigkeiten, persönliche Einstellung zum Gegenstand, ideologische Wahrnehmung usw.).

Der Wahrnehmungsmechanismus der Klassifizierung von diesen Äusserungen ermöglicht es aus der Menge von sinnverwandten Wörtern – auf Grund bestimmter invarianter Merkmale – adäquate, vollwertige Entsprechungen in der Zielsprache zu finden und darüber hinaus auf allen Ebenen des Sprach- und Sachverstehens die sogenannten i n n e r e n Bedingungen für eine objektive individuelle Textinterpretation zu bilden. Eine alte Binsenwahrheit: um übersetzen zu können, muss man wenigstens verstehen; dies setzt die Kenntnis jenes Zweiges der Wissenschaft, Dokumentation, Publizistik oder schönen Literatur voraus, dem die Vorlage angehört.

Bereits G.E.Lessing (1729-1781) klagte in seinen bekannten Literaturbriefen: „Unsere Übersetzer verstehen selten die Sprache; sie wollen sie erst verstehen lernen… Am wenigsten aber sind sie vermögend, ihrem Original nachzudenken. Denn wären sie hierzu nicht ganz unfähig, so würden sie es fasst immer aus der Folge der Gedanken abnehmen können, wo sie jene mangelhafte Kenntnis der Sprache zu Fehlern verleitet hat“10,20.

Die Transformation der für eine Sprache wesentlichen Charakteristika erfolgt eben durch den Prozess der Dekorierung des Verstehens. Deswegen sagen wir mit Recht: eine vollkommen wörtliche Translation ist in überwiegenden Fällen unmöglich, weil es in der betreffenden Sprache an entsprechenden Worten bzw. Wortformen fehlt (z.B. die für die ukrainische Sprache typischen Adjektivformen «тепловий», «рудниковий», «шахтовий») fehlen überhaupt im Deutschen.

Sowohl die wörtliche Übersetzung als auch die Umschreibung versetzt demnach das Originalbild. Nicht ohne Interesse ist in diesem Zusammenhang der Ausspruch von A.Puschkin: „Нет сомнения, что стараясь передать Мильтона слово в слово, Шатобриан, однако, не мог соблюсти в своем переложении верности смысла и выражения. Подстрочный перевод (Sperrung – O.B.) никогда не может быть верен” 10,70-71.

Übersetzen, d.h. die Zuordnung von als äquivalent betrachteten Entsprechungen bzw. Wortverbindungen, kann nicht das Nachschaffen der im Ausgangstext vorgegebenen z.B. syntaktischen Strukturen bedeuten, vielmehr geht es um eine Wiedergabe des AS-Satzinhalts mit den Mitteln der Zielsprache, d.h. mit den als semantisch äquivalent erachteten Zeichen und den für ihre Verknüpfung gültigen syntaktischen ZS-Strukturen. Von besonderer Überzeugung ist die Auffassung von Wilhelm Humboldt (1767-1835), die in seinem Brief an A.W.v.Schlegel vom 23.Juli 1769 zu finden ist: „Alles Übersetzen scheint mir schlechterdings ein Versuch zur Auflösung einer unmöglichen Aufgabe.

Denn jeder Übersetzer muss immer an einer der beiden Klippen scheitern, sich entweder auf Kosten des Geschmacks und der Sprache seiner Nation zu genau an sein Original, oder auf Kosten seines Originals zu sehr an die Eigentümlichkeiten seiner Nation halten“3,434. Welche These wir aus den vorgenannten Zeilen Puschkins und Humboldts zu ziehen haben, kann selbstverständlich nicht eindeutig sein. Denn es handelt sich in den warnenden Beispielen um verschiedene Qualitäten der Kommunikationsintention und um durch ihre daraus sich entwickelnden M o t i v e, d.h. um eine im Bewusstsein des Translators vollzogene, zielgerichtete Synthese.

Vom Standpunkt der ukrainischen Translationsprinzipien ausgehend wollen wir uns in allen Fällen der Textinterpretation bemühen, bei der Translation jede, auch die geringste Willkür und Unaufmerksamkeit zu vermeiden und vollwertige Wiedergabe jeder Einzelheit, d.h. realistisch absolute Genauigkeit in bezug auf a) Ideengehalt und b) Form des gegebenen Systems zu erreichen. An dieser Stelle sprechen wir über die relativ stabile Bestandteile von Grundmotivationen des gesamten übersetzerischen Systems, das mit der Kommunikation, ihren Funktionen, Strukturen und Ereignissen auf das engste verbunden ist. Diese Vorhaben sind allerdings so komplexer Natur, dass sie nicht nur von einer Translationskunde allein bewältigt werden können. Die Erforschung der behandelten Thematik ist somit nicht allein das Anliegen der Sprach- und Literaturwissenschaft, sondern auch der Erkenntnistheorie, d.h. Gesellschaftswissenschaften überhaupt. Nur in der Kooperation von mehreren Wissenschaften können wir zielgerichtet erwünschte Ergebnisse erreichen.


summary


As translation is one of the crucial components of the communicative act itself, resolving the discrepancies appearing in the bilingual communication is one of its vital tasks.


LITERATURVERZEICHNIS


  1. Kade O. Zufall und Gesetzmässigkeit in der Übersetzung // In: Fremdsprache. Beiheft 1.- Leipzig, 1968.

  2. Lindenmann H. Bessere Übersetzung bei kritischer Wertung // In: Fremdsprache. Heft 4.- Leipzig, 1976.

  3. Humboldt W v. Über das vergleichende Sprachstudium in Beziehung auf die verschiedenen Epochen der Sprachentwicklung // Werke in 5 Bänden. Bd. III. – Berlin, 1963.

  4. Hartung W. Sprachliche Kommunikation und Gesellschaft. – Berlin,1974.

  5. Кашкин В.Б. Введение в теорию коммуникации: Учебное пособие.- Воронеж: Изд-во ВГТУ, 2000.

  6. Макаров М.Л. Основы теории дискурса. – М.:ИДТГК «Гнозис», 2003.

  7. Почепцов Г.Г. Теорія комунікації.- Київ: Спілка рекламістів України, 1996.

  8. Zymomrya M.I., Bilous O.M. Translation: Theorie und Praxis. Methodische Unterrichtshilfen.- Kirowohrad,2001.

  9. Zymomrya M. Deutschland und Ukraine: Durch die Abrisse zur Wechselseitigkeit von Kulturen.- Flacius-Verlag, Fürth/Bayern, 1999.

  10. Gamaleja N. Einführung in die Übersetzungskunde.- Dresden,1956.

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