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Кафедра ділової іноземної мови




НазваКафедра ділової іноземної мови
Сторінка8/17
Дата17.04.2013
Розмір0.76 Mb.
ТипДокументи
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Gerhard Holtz-Baumert


Gerhard Holtz-Baumert war ein deutscher Schriftsteller. Er wurde am 25. Dezember 1927 in Berlin geboren.

Holtz-Baumert war Chefredakteur von Kinderzeitschriften (1951 bis 1958 ABC-Zeitung und Schulpost) sowie von 1963 bis 1992 Chefredakteur der Reihe Beiträge zur Kinder- und Jugendliteratur. Er verfasste außerdem theoretische Arbeiten über Kinder- und Jugendliteratur. Ab 1961 arbeitete er als freier Schriftsteller. 1966 schloss er ein Fernstudium der Journalistik ab.

Seine Bücher über den zehnjährigen Jungen Alfons Zitterbacke (1958 Alfons Zitterbacke, 1962 Alfons Zitterbacke hat wieder Ärger) gehörten zu den bekanntesten Kinderbüchern der DDR. 1995 erschien ein neues Alfons-Zitterbacke-Buch, Alfons Zitterbackes neuer Ärger. Obwohl dies nicht ausdrücklich erwähnt wird, legen verschiedenen Passagen dieses dritten Bands die Deutung nahe, dass der hier beschriebene Alfons der Sohn des Haupthelden aus dem ersten und zweiten Band ist.

Seit 1947 war Holtz-Baumert Mitglied der SED. Von 1947 bis 1951 war er im Berliner Stadtvorstand der FDJ tätig; 1948 wurde er Leiter der FDJ-Schule in Berlin-Rahnsdorf.

Von 1959 an gehörte er dem Schriftstellerverband der DDR an, wo er von 1969 bis 1990 dem Verbandsvorstand und ab 1972 dem Präsidium angehörte (ab 1977 als Vizepräsident).

Von 1971 bis 1990 saß er für den Kulturbund in der DDR-Volkskammer. Er war IM des MfS (Deckname „François Villon“).

Holtz-Baumert war Nationalpreisträger der DDR (1975 und 1987). Außerdem erhielt er 1973 den Heinrich-Heine-Preis des Ministeriums für Kultur der DDR, 1984 den Goethepreis der Stadt Berlin sowie ebenfalls 1984 zusammen mit Klaus Ensikat den Rattenfänger-Literaturpreis. 1987 wurde er Ehrendoktor der Dresdner Pädagogischen HochschuleKarl F. W. Wander“.

Am 17. Oktober 1996 ist er in Heinrichsfelde (Brandenburg) gestorben.

Aus seinem Schaffen (Herausgaben): Alfons Zitterbacke, Berlin 1958; Der kleine Trompeter, Berlin 1959; Alfons Zitterbacke hat wieder Ärger, Berlin 1962; Die drei Frauen und ich, Berlin 1973; Trampen nach Norden, Berlin 1975; Die pucklige Verwandtschaft, Berlin 1985; Alfons Zitterbackes neuer Ärger, Leipzig 1995.


^ Hasenjunge Dreiläufer


Die Hasenkinder waren ganz klein, eben geboren. Mutter Häsin fuhr erschrocken zurück. „Was ist?" fragte Hasenvater. „Ein Junges hat geknurrt!"

„Unsinn, Mama, junge Hasen knurren nicht."

Er beugte sich übers Nest, Mutter Hasin zu beruhigen. Aber auch ihn knurrte ein Hasenjunges an.

,,Teufel denn", sagte Hasenvater, ,,das ist mir neu." Die Krähe, ein alter Waldarzt, untersuchte das knurrende Hasenjunge. „Gesund wie ein Kieselstein", krächzte sie, ,,ich versteh das nicht." „Und ich sage Ihnen, das nimmt ein schlechtes Ende mit dem Kind!" rief das Eichhörnchen vom Baum.

„Quatsch", erwiderte Hasenvater, ,,ein Hasenkind wie alle anderen, es knurrt nur ein wenig. Nennen wir es Dreiläufer." Alle Hasenjungen werden nämlich von den Jägern so genannt. Die anderen Kinder der Hasenfamilie wurden brave kleine Hasen. Nur der knurrende Dreiläufer nicht. Der ärgerte seine Geschwister, zwickte sie in die Ohren und spielte lieber mit den Spatzen. Mutter Häsin sah es nicht gern, denn die Spatzen waren frech und wuschen sich nicht. Einmal jagte er Hasenvater einen groBen Schreck ein, als er, hinter einem Strauch sitzend, wie der starke Dorfhund Hassan knurrte. Hasenvater hielt seine Ohren starr wie zwei Arme in die Höhe.

„Teufel denn", stammelte Hasenvater, als Dreiläufer kichernd hervorkam. „Was sind das für Sachen! Du bist aber ein zu seltsamer Hase!" Und während die anderen Hasenkinder nur in der Nähe des Nestes spielten, begann Dreiläufer durch Feld und Wald zu stromern... ,,Dich wird eines Tages der Habicht holen", sagten die Geschwister, ,,bleib lieber zu Hause!" Doch der Habicht hatte die Hasenfamilie schon ausgespäht, wie ein dunkler Pfeil stürzte er herab. Bestimmt hätte er ein Hasenjunges erwischt, wenn nicht Dreiläufer vor Schreck und Zorn geschrien hätte, hell wie eine Trompete. Der entsetzte Habicht biß sich ins eigene Bein.

Hasenvater beschloß, niemandem etwas davon zu sagen. Ein Hasenjunges, das knurrt und so hell schreit, daß der Habicht erschrickt, dies glaubt im ganzen Wald keiner. Mutter Hasin sorgte sich sehr um den seltsamen Sohn und lief noch einmal zum Doktor.

„Soso, immer noch zu wild? Ich werde ihm Mohrrüben verschreiben. Mohrrüben machen zahm und brav."

„Aber Frau Krähe, wir essen doch jeden Tag Mohrrüben, auch Dreiläufer."

Die Krähe konnte nicht helfen.

Inzwischen war Dreiläufer längst an den See gelaufen. Er hielt eine Pfote ins Wasser. Wie frisch und kühl! Dreiläufer sprang hinein und schwamm. Bald konnte er so gut schwimmen und tauchen wie der alte Fischotter. Mein Lebtag hab ich so was nicht gesehen, sinnierte der Reiher, der von einem Baum aufs Wasser sah, taucht und schwimmt, ein Hasenjunges, unglaublich!

Dreiläufer machte es besonderen Spaß, leise an die Karpfen heranzuschwimmen, die im flachen Wasser träumten. Dann stupste er sie an, daß sie aufschrien und davonschossen. „Ein sehr unbekanntes Ungeheuer!“ flüsterten sie sich zu, wenn sie im tiefen Schilf hockten, ,,ein wahrer Untier, wir armen, armen Karpfen."

,,Wenn er in die Schule kommt, wird's besser werden, Mama", beruhigte Hasenvater die Mutter Häsin. ,,Du wirst sehen."

,,Wenn's nur stimmt, Papa", sagte Mutter Häsin.

Dreiläufer kam schließlich in die Schule. Die Möwe Emma war seine Lehrerin. Dreiläufer lernte nicht schlecht. In Futterkunde hatte er immer eine 28, eine gute Zensur bei Hasen.

In Verstecken, einem Hauptfach, bekam er sogar eine 92, die höchste Note.

Und doch kam eines Tages Möwe Emma zu den Haseneltern geflogen, sich zu beschweren.

,,Ihr Sohn Dreiläufer ... So geht es nicht weiter!"

„Was macht er denn?" fragte Hasenvater bedrückt.

,,Was er macht? Keine Ordnung, kein Betragen! Er lacht oft und ohne Grund. Er rauft sich, bitte schön, ein Hasenjunges, das sich dauernd rauft.

Sogar mit der Obrigkeit, gestern in der großen Pause mit dem Kater, der den, Schulhof sauberhält. Ich habe sonst eine nette Hasenklasse, und meine Mäuseklasse ist beim Unterricht so leise, daß ich die Sonnenstäubchen höre.

Aber Ihr Dreiläufer!"

„Versuchen Sie es noch einmal mit ihm", bat Mutter Häsin, und als Möwe Emma weggeflogen war, sagte sie: „Ich weiß nicht, Papa, von wem er das hat,von mir jedenfalls nicht."

Ein paar Tage saß Dreiläufer still und machte artig sein Männchen. Doch bald wurde er wieder das seltsame Hasenjunge, und was er dann tat, schlug, wie die Igel sagten, dem Baum die Krone aus.

Zuerst das mit dem Fuchs. Dreiläufer, der durch den Wald streunte, erblickte den Fuchs. Als richtiger Hase hätte er ausreißen müssen, so schnell er nur konnte. Aber Dreiläufer schlich, sich tief ins Gras bückend, näher. Der Fuchs lag ganz still und schaute starr nach vorn. Dreiläufer hob den Kopf und sah seinen Vetter, das Kaninchen. Den Fuchs hatte das Kaninchen nicht bemerkt und schlenderte ahnungslos näher. Vor Gier zuckte der Fuchs mit der knall roten Schwanzspitze.

Teufel denn! dachte Dreiläufer, gleich geht es dem Vetter an den Kragen. Er überlegte nicht lange, hoppelte leise heran und biß mit seinen gelben scharfen Zähnen dem Fuchs in die knallroten Schwanzspitze. „Hilfe!" schrie der Fuchs, denn seine Schwanzspitze ist empfindlich wie ein rohes Ei, und er rannte wimmernd weg.

Das Kaninchen erzählte davon im Wald, so erfuhr es auch der beleidigte Fuchs, der zum Richter, dem alten Schwan lief.

„Euer Ehren", sagte der Fuchs zum Schwan, ,,ich bin beleidigt und verletzt — wie soll es werden, wenn ein Hasenjunges, statt fleißig zu lernen und brav zu sein, mir in die Schwanzspitze beißt? Gerechtigkeit und Ordnung, Euer Ehren!"

Und dann dies: Einige Tage später kam ein Auto mit Menschen in den Wald gefahren. Sie knatterten durch die Heidestille, stiegen schreiend aus und zertraten Gras und Blumen, stießen die schönsten Pilze um, weil sie alle für giftig hielten, und warfen Kekspapier und leere Flaschen umher. ,,Igitt, wie schlimm", flüsterten die Rehe und sprangen in hohen Sprüngen davon.

Dreiläufer, der im Ginster saß, ärgerte sich sehr über die Menschen, er begann ganz tief zu knurren, und sein graues Fell sträubte sich kampflustig. Er stürzte hervor und lief schimpfend auf die Menschen zu. „Raus aus dem Wald! Raus! Raus!"

Die Menschen sahen ein böses Tier, ein zornfunkelndes Tier in einer Staubwolke heranjagen und rissen aus.

„Oje", schrien sie, ,,ein Wildschwein!"

Eine stinkende Benzinwolke erinnerte noch lange an die Menschen, und Dreiläufer knurrte ebenso lange.

Das Wildschwein lief zum alten Schwan, dem Richter. ,,Euer Ehren, das geht aber nicht. Die Menschen sollen vor mir Angst haben", grunzte das Wildschwein, ,,vor mir und nicht vor einem kleinen Hasen. Er muß bestraft werden. Unbedingt." Die Tiere machten eine Versammlung.

„Ein klarer Fall", muffelten die Maulwürfe und wühlten einen großen Haufen Erde auf. ,,Unglaublich, ich sah ihn die Karpfen erschrecken", kreischte der Reiher. „Und daß er schwimmt wie ich, das darf nicht sein", sagte der Fischotter und verschwand wütend in den Wellen.

„Wir haben immer gesagt, ein richtiger Hase tut das alles nicht", petzten die anderen Hasenkinder.

Der starke Dorfhund Hassan, dessen Knurren Dreiläufer einmal nachgemacht hatte, bellte: „Hart! Harte Strafe!"

Der alte Habicht dachte an sein Bein und zischte: „Das Fell abziehen, unbedingt!"

„Er ist doch sonst ein guter Junge", schluchzte Mutter Häsin. Das Eichhörnchen sauste dreirnal um den Baumstamm und rief dann von oben herunter: „Es nimmt ein schlechtes Ende, ich wußte es schon immer." Die Möwe Emma meldete sich, und der Schwan gab ihr das Wort. ,,Ich muß leider sagen, auch in der Schule ist Dreiläufer ..." Sie wollte noch viel reden, aber unter den Tieren brach große Unruhe aus. „Ich bitte um Ruhe! Stillgesessen!" rief Möwe Emma, doch niemand hörte zu. Die Tiere schnupperten und rochen entsetzt — Rauch. Im Wald brannte es! Keine schlimmere Nachricht gibt es für die Tiere.

Einer schrie: „Wir sind verloren!" Und alle heulten es nach. ,,Rette sich, wer kann!" Aber wohin? Sie rannten hierhin und dorthin. Wohin sie auch kamen, züngelte schon das Feuer.

Irgendeines, vielleicht das Eichhörnchen, vielleicht das Wildschwein, vielleicht auch ein Hase, rief: ,,Zum Wasser! Alle zum See!" Aber auch auf dem Weg zum See züngelten schon die hellroten Flammen. Da besann sich Dreiläufer. Hatte er nicht oft am Sumpfgraben gespielt, wo er eigentlich nie spielen sollte? „Mir nach! Zum Sumpfgraben! Links! Alle links!" schrie Dreiläufer.

Anfangs hörte niemand auf ihn. Bis Mutter Häsin jammernd ihre übrigen Kinder packte und Dreiläufer folgte. Dann der Igel und der Maulwurf. Die Rehe rannten nach. Die Mäuse. Der Hund Hassan, und auch der Schwan patschte breitfüßig hinterher. Ganz vorn stapfte Dreiläufer durch hohes Gras und warmes Wasser, hinunter zum See.

Als die Tiere schwarz und naß dort ankamen und der Schwan wie ein Rabe aussah, lachte Dreiläufer.

,,Wie kannst du jetzt lachen?" nieste und muffelte wütend der Maulwurf. „Das Feuer kommt ja immer näher!"

,,Ab ans andere Ufer, dahin kommt das Feuer nie!" brummte das Wildschwein. Wer fliegen konnte, flog fort über den See. Und wer schwimmen konnte, schwamm.

„Wir können nicht schwimmen!" schluchzten die Mäuse. „Ich überhaupt nicht", muffelte der Maulwurf. ,,Und ich erst recht nicht", sagte beleidigt das Eichhörnchen. Die Hasen weinten nur leise vor sich hin. Dreiläufer aber packte entschlossen seine Geschwister an den Ohren und schwamm mit ihnen los.

Mit zugekniffenen Augen und sich die Nase zuhaltend, sprang Mutter Häsin ins Wasser — und siehe, es ging ganz gut mit dem Schwimmen.

,,In der Not frißt der Adler Fliegen", brummte Hasenvater und kraulte hinterher.

Dreiläufer kehrte zurück und ließ Mäuse und Maulwurf auf sich reiten und schwamm mit ihnen ans rettende Ufer. Dann holte er das Eichhörnchen. Der Fischotter tauchte mit dem Kopf aus den Wellen, nickte und sagte:

„Donnerwetter! Donnerwetter!"

Die Tiere waren alle gerettet, keines hatte Schaden erlitten.

„Weiter Versammlung!" kreischte der Reiher, der es liebte, wenn es Ärger und Streit gab.

,,Laßt Dreiläufer, wie er ist, ich persönlich hab nichts gegen ihn", sagte das Wildschwein, wälzte sich im Schlamm und trollte sich fort.

„Die Versammlung ist geschlossen", sagte würdig der Schwan. Unterwegs, als sie nach Hause hoppelten, fragte Mutter Häsin ärgerlich ihren Sohn Dreiläufer: „Also hast du doch am Sumpfgraben gespielt? Das war verboten! Nein, Sorgen hat man mit diesem Kind!"

„Aber Mama", erinnerte sie Hasenvater, ,,fang nicht schon wieder an."

Dreiläufer leckte an seinen vorstehenden Zähnen. Ihm fiel ein, daß er schon lange nicht mehr am See gewesen und die Karpfen geneckt hatte. Ich werd's nachholen, nahm er sich vor, gleich morgen werd ich die dicken Karpfen erschrecken. Da kicherte er schon los. Aber diesmal sagte Mutter Häsin kein Wort dazu.


Wortschatz zum Text

Fragen zum Text


1. Was ist an Dreiläufer besonders?


2. Wie reagiert die Waldgemeinschaft?


3. Wie verhalten sich die Eltern?


4. Was können wir aus dieser Fabel lernen?


Aufgaben zum Text

1. Bereiten Sie den Lebenslauf von Gerhard Holtz-Baumert in Tabellenform vor.

2. Unterteilen Sie die Erzählung in einige Abschnitte!

3. Geben Sie von jedem Abschnitt eine knappe Inhaltsangabe!

4. Charakterisieren Sie die Haupthelden, Ort und Zeit der Handlung.

5. Nennen Sie die stilistischen Besonderheiten des Werkes.

6. Übersetzen Sie einen Abschnitt des Textes ins Ukrainisch.


Diskutieren Sie das Thema

Tierenwelt“

PRO und CONTRA

Worthilfen: 
PRO: ich bin für ... , ich halte es für besser, wenn ..., ich unterstütze die Ansicht ..., die Meinung ..., ich sehe folgende Vorteile ..., der Vorteil für die Kinder besteht in ..., positiv für die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder ist ..., Begabungen, Talente fördern ...,

CONTRA: ich bin (absolut) nicht der Meinung, dass ..., ich möchte widersprechen ..., dieses Argument überzeugt mich nicht ..., ich stimme nicht überein mit ..., ich sehe folgende Nachteile ..., negative Auswirkungen sind ...


Fragen für Selbstarbeit

- Welche geselschaftliche Erscheinungen und Probleme untersucht Gerhard Holtz-Baumert in seinem Werk? Was ist seine Hauptidee?

- Welche Rolle spielen die stylistischen Merkmale und welche sind die führenden?

- Was könnte Gerhard Holtz-Baumert in seiner Novelle zeigen wollen?

- Was denken Sie selbst zu den Besonderheiten des Werkes?


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